Fotolia 85646089 M 1024x683 - Anlageberatung / FalschberatungAnlageberatung / Falschberatung

Ein immer wieder leidiges Thema ist die Falschberatung. Der Gesetzgeber verpflichtet Banken und Vermittler zur umfangreichen Beratung. Neben der Aufklärung über die wirtschaftlichen Risiken der Anlage ist auch eine anlegergerechte Beratung – Anlageberatung – zwingend vorgeschrieben. Das heißt, was ist das Ziel des Anlegers. Möchte er für die Rente sparen? Möchte er kurzfristig einen maximalen Gewinn erreichen? Fragen, die of nicht richtig beantwortet werden und in einer Falschberatung münden. In diesen Fällen unterstützt Sie CDR-Legal Rechtsanwalts GmbH bei der Durchsetzung Ihrer Interessen.

Falschberatung durch die Bank

Der Anleger schließt üblicherweise einen Beratungsvertrag mit seiner Bank. Die Verpflichtungen die die Bank daraus treffen sind vielfältig. Erstens, sie muss die Kapitalanlage, die sie empfiehlt, mit banküblichem kritischen Sachverstand prüfen. Nur wenn die Prüfung positiv ausfällt, darf sie die Anlage empfehlen, das ist gute Anlageberatung. Zweitens, sie muss die Ziele des Anlegers erfragen. Welches Risiko ist er bereit einzugehen. Hat der Anleger bereits Erfahrung mit vergleichbaren Produkten. Die Bank muss ein entsprechendes Beratungsprotokoll anfertigen und dem Anleger aushändigen. Drittens, die Bank muss den Anleger über Vergütungen, die sie im Zusammenhang mit der Vermittlung der Anlage erhält, informieren. Verstößt die Bank nur gegen eine dieser Verpflichtungen, haftet sie für Falschberatung.

Falschberatung durch Vermittler

Im Rahmen der Anlagevermittlung kommt es zwischen Vermittler und Anleger zu einem Auskunftsvertrag, wenn der Interessent deutlich macht, dass er auf eine bestimmte Anlageentscheidung bezogen, die besonderen Kenntnisse des Vermittlers in Anspruch nehmen will. Der Vermittler ist hier zur ordnungsgemäßen Auskunft verpflichtet. Mehr aber auch nicht. Das ist oft keine gute Anlageberatung.

Doch auch mit dem Vermittler kann es zu einem Beratungsvertrag kommen, wenn er auf die finanziellen Wünsche des Anlegers eingeht und darauf abgestimmt eine Kapitalanlage empfiehlt. Allerdings sind seine Verpflichtungen gegenüber dem Anleger nicht so weitgehend wie die vermittelnder Banken. Der Vermittler muss zwar die Anlage auch auf Plausibilität prüfen. Die Anforderungen sind aber nicht so hoch wie die bei einer Bank. Beim Beratungsvertrag muss auch der Vermittler das Ziel und die Erfahrung des Anlegers erfragen. Allerdings ist er nicht verpflichtet, die an ihn gezahlten Vergütungen offenlegen.

Verjährung des Anspruchs

Bei fahrlässiger Falschberatung gilt die kurze dreijährige Verjährungsfrist ab Anteilszeichnung. Der Schaden tritt aber meist erst Jahre später auf. Regelmäßig versuchen Banken und Vermittler sich auf diese kurze Verjährung zu berufen. Trotzdem können Bank oder Vermittler sich nicht so leicht auf die kurze Verjährung berufen. Es gibt dann nämlich noch die zehnjährige Verjährung für vorsätzliche Verstöße. Und hier macht es der Bundesgerichtshofs dem Anleger leichter. Nach der Rechtsprechung des BGH genügt es zur Annahme eines Vorsatzes, wenn eine Aufklärungspflicht zwar für möglich gehalten aber unterlassen wurde.

Klagen aus Falschberatung

Ziel ist es, den Anleger so zu stellen, wie wenn die Anlage nicht getätigt worden wäre. Die fehlgeschlagene Anlage sollte von der Bank oder dem Vermittler Zug um Zug gegen Rückzahlung der ursprünglichen Anlagesumme zurückgenommen werden.

Hierzu ist es erforderlich, in einem ersten Schritt genau zu prüfen, welche Aussagen und Versprechungen gegenüber dem Anleger getätigt wurden. Hier setzt CDR-Legal Finance Rechtsanwalts GmbH an. Denn erst wenn dies geklärt ist,  wird gemeinsam entschieden, ob die Ansprüche außergerichtlich oder gerichtlich geltend gemacht werden.

Die Kanzlei CDR-Legal Finance steht Ihnen für die Prüfung Ihrer Ansprüche aus Falschberatung bundesweit zur Verfügung. Sprechen Sie uns an!

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