Kostenloses Erstgespräch

GENO EuropaFonds: Drohen Anlegern bald Verluste?

Über den aktuellen Stand der GENO EuropaFonds Wien & GENO EuropaFonds London

In jüngster Vergangenheit hat die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Anwaltskanzlei CDR-Legal bereits von mehreren geschlossenen Fonds berichtet. Bei denen wurden Anlegern ein mit Verlusten verbundenes Kaufangebot für ihre Anteile angeboten. Ein solches Angebot hat in der jüngeren Vergangenheit auch der GENO EuropaFonds unterbreitet. Daher gibt es eine wachsende Anzahl von Anlegern, die zukünftige Kapitalverluste befürchten.

Hintergrund: Initiator und Geschäftstätigkeit des GENO EuropaFonds

Initiator der GENO EuropaFonds ist die Doric Gruppe. Diese ermöglicht durch die Auflegung geschlossener Fonds insbesondere Sachwertinvestitionen in den Bereichen Energie, Transport und Immobilien. Seit 2014 wurden insgesamt mehr als 30 Fonds mit einem Volumen von über vier Milliarden Dollar strukturiert. Das Kerngeschäft besteht insbesondere in der Sparte Flugzeuge, denn beim Flugzeugleasing ist Doric Avitation hierzulande sogar der Marktführer.

Bei den GENO EuropaFonds handelt es sich um geschlossenen Immobilienfonds, die in erster Linie in Büroimmobilien in verschiedenen Städten investiert sind, wie zum Beispiel London oder auch Wien. Manche Anleger machen sich mittlerweile allerdings Sorgen um ihr Investment. Dies ist vor allem auf zwei Kaufangebote innerhalb der letzten zwölf Monate zurückzuführen.

GENO EuropaFonds Wien: Angebot an Anteilsinhaber im Dezember 2019

Das erste Angebot, welches manche Anleger eventuell aufhorchen ließ, stammt aus dem Dezember des vergangenen Jahres (2019). Initiator Doric unterbreitete den Anteilsinhaber damals das Angebot, deren Anteile zu übernehmen. Allerdings zeigten damalige Berechnungen, dass anscheinend der angebotene Kaufpreis weniger als 50 Prozent des damaligen Anteilswertes ausgemacht hätte.

Damals ging es um den GENO EuropaFonds Wien. Dieser ist in zwei Büroimmobilien in der österreichischen Hauptstadt investiert. Mittlerweile ist eine der zwei Immobilie, nämlich das T-Center, veräußert. Daher konnte an Anleger eine 50-prozentige Auszahlung geleistet werden.

GENO EuropaFonds London: Exit-Angebot mit Verlust im August 2020

Nach dem Kaufangebot für Anleger beim GENO EuropaFonds Wien Ende 2019 gab es ein sogenanntes Verlust-Exit-Angebot für den GENO EuropaFonds London. Bis August 2020 sollten sich Anleger damals entscheiden, ob sie dieses annehmen wollen oder nicht.

Allerdings belief sich das Angebot lediglich auf 30 Prozent des Nominalwertes der Anteile. Zwar erhielten die Anleger bereits Auszahlungen über 47 Prozent ihrer Einlage. Jedoch hätte dies zusammen mit den angebotenen 30 Prozent dazu geführt, dass der Kapitalrückfluss sich lediglich auf insgesamt 77 Prozent belaufen hätte.

Dies wiederum hätte einen realisierten Kapitalverlust in Höhe von 23 Prozent bedeutet. Insbesondere aufgrund dieser Tatsache machen sich Anleger mittlerweile zunehmend Sorgen.

Wie sollten sich Anleger jetzt verhalten?

Wer jetzt um sein Kapital fürchtet, kann zwar den Versuch starten, seine Anteile am Zweitmarkt zu veräußern. Ein solches Vorhaben ist allerdings oft nicht von Erfolg gekrönt. Das liegt daran, dass der Zweitmarkt für geschlossene Fonds als nicht besonders liquide gilt bzw. die Angebote meist deutlich unterhalb des rechnerischen Anteilswertes liegen.

Es ist daher durchaus sinnvoll, sich vorab über Möglichkeiten und vielleicht spätere Vorgehensweisen zu informieren, falls Sie sich Sorgen um Ihr investiertes Kapital machen. Aus diesem Grund bietet Ihnen die auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrecht tätige Kanzlei CDR-Legal gerne ein kostenfreies Erstgespräch an.

Die erfahrene Kanzlei berät Sie gerne zu allen Fragen im Zusammenhang mit möglichen Kapitalverlusten und einer eventuellen rechtlichen Option, falls Sie Anteile des GENO EuropaFonds London besitzen.

Anwältin & Autorin Corinna Ruppel – Lassen Sie sich helfen

Anwältin Corinna Ruppel Portrait

Ihr kostenloses Erstgespräch:
08031 7968029

Melden Sie sich gerne zum monatlichen Rundmail mit über 500 Abonnenten an und erhalten Sie alle wichtigen Neuigkeiten zu der Entwicklung des Sachverhalts.

Wie hilfreich fanden Sie den Artikel?

Klicken Sie auf die Sterne, um den Artikel zu bewerten

Durchschnittliche Bewertung: 4.8 / 5. Anzahl der Bewertungen: 23

Bisher gibt es keine Bewertungen des Artikel

We are sorry that this post was not useful for you!

Let us improve this post!

Tell us how we can improve this post?


Die Autorin

Corinna Ruppel – Rechtsanwältin für Bankrecht und Kapitalmarktrecht in Rosenheim (Oberbayern)

Corinna Ruppel nutzt ihre Fachexpertise aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Kreditspezialistin und Syndikusanwältin, um Privatpersonen und Unternehmen in allen Fragen rund um Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Insolvenzrecht zu beraten und zu vertreten. Dabei legt sie besonderen Wert auf Transparenz und eine vertrauensvolle Basis dem Mandanten gegenüber.

Ihr kostenloses Erstgespräch:
08031 / 7968029

Die Kanzlei

Persönliche Betreuung
Über 20 Jahre Erfahrung
Ex-Bankmitarbeiterin
Deutschlandweite Vertretung
Kostenloses Erstgespräch

News

Vivono Insolvenzverfahren: Insolvenzverwalterin fordert rückständige Einzahlungen
Vivono Insolvenzverfahren: Insolvenzverwalterin fordert rückständige Einzahlungen
26. Februar 2021Von
Corona Insolvenzen Statistiken und Zahlen für 2020 und 2021
Corona / COVID-19 Insolvenzen [2020/2021]
18. Februar 2021Von
Qualifizierte Nachrangdarlehen als Kapitalanlage
Qualifiziertes Nachrangdarlehen als Kapitalanlage
15. Februar 2021Von

Bekannt aus

Bekannt aus Kommentar der Frankfurter AllgemeinenBekannt aus Kommentar Süddeutschen