German Property Group Insolvenz

Was sollten Anleger beachten?

 

Mit der German Property Group ist ein weiteres Unternehmen insolvent, welches sich mit dem Investment in Immobilien beschäftigt. Am 23. Juli 2020 wurde die vorläufige Verwaltung über das Vermögen der Gesellschaft angeordnet. Wieder einmal gibt es betroffene Anleger, die sich jetzt die Frage stellen, was sie in der Situation aufgrund der Insolvenz der GPG tun können.

Informationen zum Insolvenzverfahren der German Property Group

Insolvenzantrag gestellt hatten zunächst mehrere kleine Unternehmen, die zur German Property Group gehören. Zuvor hatte das Hauptunternehmen unter der Bezeichnung Dolphin Trust firmiert. Das Amtsgericht Bremen eröffnete am 23.07.2020 unter dem Aktenzeichen 531 IN 1/20 das vorläufige Insolvenzverfahren. Prof. Dr. Gerrit Hölzle von Goerg Rechtsanwälte ist der vorläufige Insolvenzverwalter.

Das Geschäftsmodell der German Property Group

Die German Property Group hatte sich darauf spezialisiert, Denkmal-Immobilien zu kaufen, anschließend zu sanieren und im dritten Schritt an Investoren – meistens aus dem privaten Bereich – zu verkaufen. In diesem Segment hat die Immobilien-Investmentgesellschaft eine Reihe von Projekten realisiert.

Die gesamte Unternehmensgruppe besteht aus über 100 einzelnen Projektgesellschaften. Diese sammelten mehr oder weniger eigenständig Kapital von interessierten Anlegern ein. Ein gemeinsames Merkmal der Immobilien waren sowohl der Standort in Deutschland als auch die Auszeichnung als ein einzigartiges und historisches Gebäude. Oft waren es Gemeinden oder auch lokalen Behörden, die die Immobilien erwarben.

Die Auflage für den Erwerb durch die GPG war fast immer, dass der historische Charakter auch nach durchgeführter Sanierung beibehalten Bestand hat. Nach den Sanierungsmaßnahmen erwarben nahezu ausnahmslos private Käufer die Objekte.

Verdacht auf Anlagebetrug bereits im vergangenen Jahr

Bereits im vergangenen Jahr kam der Verdacht auf, dass es sich bei den Geschäften nicht alles „rund“ läuft. Dies basiert darauf, dass eine Reihe der durchgeführten Immobilienprojekte anscheinend stockte. Viele in Auftrag gegebenen Sanierungsarbeiten konnten nicht wie geplant durchgeführt werden.

So ist beispielsweise einem Bericht des Juve-Fachmagazins zu entnehmen, dass das Kernunternehmen bereits seit vier Jahren (2016) keine Jahresabschlüsse veröffentlicht habe. Eine Folge daraus ist nun, dass zahlreiche Gesellschaften der German Property Group Insolvenzanträge stellten.

German Property Group Insolvenz: Was sollten Anleger jetzt tun?

Ein von einer Insolvenz betroffener Anleger stellt sich meistens die Frage, was am besten zu tun ist, um einen möglichst großen Teil des investierten Kapitals vielleicht doch noch zurück zu erhalten.

Die Kanzlei CDR Legal hat sich auf Bank- sowie Kapitalmarktrecht spezialisiert und betreut laufend Anleger von fehlgeschlagenen Investitionen.

Ein erster Schritt ist sicherlich, die eigene Forderung zur Insolvenztabelle anzumelden. Der Insolvenzverwalter wird die Anleger entsprechend informieren und zur Anmeldung auffordern.

Sollte ein Finanzberater Ihnen die Anlage vermittelt haben, ist das Thema Falschberatung zu prüfen. Unter bestimmten Voraussetzungen könnten Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung auch gegen den betreffenden Vermittler bestehen.

Wie Sie im Fall der German Property Group Ihre Rechte wahren und welche Ansprüche Sie gegen wen stellen können, das erläutert Ihnen die Anwaltskanzlei CDR-Legal gerne in einem ersten unverbindlichen Gespräch.

Lassen Sie sich helfen von der Anwältin & Autorin Corinna Ruppel

Corinna Ruppel – Rechtsanwältin für Bankrecht und Kapitalmarktrecht in Rosenheim (Oberbayern)

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Die Autorin

Corinna Ruppel – Rechtsanwältin für Bankrecht und Kapitalmarktrecht in Rosenheim (Oberbayern)

Corinna Ruppel nutzt ihre Fachexpertise aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Kreditspezialistin und Syndikusanwältin, um Privatpersonen und Unternehmen in allen Fragen rund um Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Insolvenzrecht zu beraten und zu vertreten. Dabei legt sie besonderen Wert auf Transparenz und eine vertrauensvolle Basis dem Mandanten gegenüber.

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