Advanzia Bank Phishing Meldungen

Phishing – Diese Fake Mails & Fake SMS erhalten Advanzia Bank-Kunden, aktualisiert am 20.10.2025

In der aktuellen digitalen Landschaft sind Phishing-Mails und -SMS eine immer häufiger auftretende Betrugsmasche. Betrüger nutzen sie, um an sensible Daten wie Kreditkarteninformationen oder Kontodaten zu gelangen. Ein Unternehmen, das in jüngster Zeit verstärkt in solchen Betrugsfällen genannt wird, ist die Advanzia Bank.

Die Betrüger geben sich als Mitarbeiter der Bank aus und versenden Mails oder SMS, die scheinbar von der Advanzia Bank stammen. In diesen Nachrichten wird oft ein Problem mit dem Konto oder der Kreditkarte suggeriert und eine sofortige Maßnahme des Kunden erforderlich gemacht. Oft wird ein Link zur angeblichen Aktualisierung der Kontoinformationen oder ein Bestätigungscode für die Registrierung in einer App versendet.

Der Betrug erfolgt, wenn der Kunde auf den Link klickt oder den Code eingibt. Die Betrüger erhalten dann Zugriff auf das Konto und können Geld abheben oder Überweisungen tätigen. In einigen Fällen wird das Konto frühzeitig gesperrt.

20.10.2025: Aufforderung zur Bestätigung der Sicherheitseinstellungen (Fake E-Mail)

30.06.2025: Vermeintliche Systemaktualisierung (Fake E-Mail)

22.06.2025: Angeblich neue Zwei-Faktor-Authentifizierung (Fake E-Mail)

30.03.2025: Aktualisierung der Kontodaten mit Androhung von hoher Gebühr (Fake E-Mail)

20.01.2025: Vermeintliche Datenaktualisierung innerhalb 24 Stunden nötig (Fake E-Mail)

16.12.2024: Bestätigung der Telefonnummer gefordert (Fake E-Mail)

25.04.2023: Zahlungen sind angehalten (Fake E-Mail)

Erkennen von Phishing-Mails und -SMS

Es gibt einige Hinweise, die auf eine Phishing-Mail oder -SMS hindeuten. Oft sind diese Nachrichten mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern durchsetzt. Der Absender der Mail oder SMS stimmt nicht mit der offiziellen Adresse der Bank überein. Zudem fordern seriöse Banken niemals per Mail oder SMS dazu auf, persönliche Daten preiszugeben oder auf einen Link zu klicken.

Verdächtige Mails und SMS sollten umgehend gemeldet werden. Zudem sollte der Vorfall der Verbraucherzentrale und der eigenen Bank gemeldet werden.

Maßnahmen bei Verlusten durch Phishing

Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Verlust durch Phishing kommen, ist es wichtig, schnell zu handeln. Informieren Sie sofort Ihre Bank und lassen Sie Ihre Karte sperren. Erstatten Sie zudem Anzeige bei der Polizei.

Sie haben als Kunde das Recht, den verlorenen Geldbetrag von Ihrer Bank zurückzufordern. Sollte Ihre Bank die Erstattung verweigern, können Sie einen Anwalt einschalten.

Als erfahrener Rechtsanwalt in diesem Bereich stehe ich Ihnen zur Seite. Gemeinsam setzen wir Ihre Rechte gegenüber der Bank durch und helfen Ihnen, Ihr Geld zurückzubekommen. Kontaktieren Sie mich, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.

Vorsicht ist die beste Prävention

Phishing ist eine ernstzunehmende Bedrohung. Seien Sie stets wachsam und prüfen Sie Mails und SMS sorgfältig, bevor Sie auf Links klicken oder persönliche Informationen preisgeben. Bei Verdacht auf Phishing handeln Sie umgehend und melden Sie den Vorfall den zuständigen Stellen.

RA Corinna D. Ruppel (LL.M.) berät und begleitet Sie im Bankrecht, im Erbrecht und im Kapitalmarktrecht. Rechtsanwältin Ruppel ist Spezialistin im Prüfen, Durchsetzen und Abwehren von Forderungen. Seit 2013 ist Frau Ruppel Inhaberin der Kanzlei CDR Legal und hat bereits über 9.000 Erstberatungen erteilt und mehr als 2.000 Mandanten vertreten.

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