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Advanzia Bank Phishing Meldungen
In der aktuellen digitalen Landschaft sind Phishing-Mails und -SMS eine immer häufiger auftretende Betrugsmasche. Betrüger nutzen sie, um an sensible Daten wie Kreditkarteninformationen oder Kontodaten zu gelangen. Ein Unternehmen, das in jüngster Zeit verstärkt in solchen Betrugsfällen genannt wird, ist die Advanzia Bank.
Die Betrüger geben sich als Mitarbeiter der Bank aus und versenden Mails oder SMS, die scheinbar von der Advanzia Bank stammen. In diesen Nachrichten wird oft ein Problem mit dem Konto oder der Kreditkarte suggeriert und eine sofortige Maßnahme des Kunden erforderlich gemacht. Oft wird ein Link zur angeblichen Aktualisierung der Kontoinformationen oder ein Bestätigungscode für die Registrierung in einer App versendet.
Der Betrug erfolgt, wenn der Kunde auf den Link klickt oder den Code eingibt. Die Betrüger erhalten dann Zugriff auf das Konto und können Geld abheben oder Überweisungen tätigen. In einigen Fällen wird das Konto frühzeitig gesperrt.
20.10.2025: Aufforderung zur Bestätigung der Sicherheitseinstellungen (Fake E-Mail)
Derzeit kursieren Phishing-E-Mails mit dem Betreff „Benachrichtigung“, in denen Empfänger angeblich zur Bestätigung ihrer Sicherheitseinstellungen bei der Advanzia Bank aufgefordert werden. Unter dem Vorwand, die „Sicherheit der Kontodaten“ zu gewährleisten, wird behauptet, die Schutzsysteme der Bank seien erweitert worden. Die Betrüger setzen dabei gezielt auf Zeitdruck.
Besonders auffällig ist die Drohung, dass die Karte angeblich „vorsorglich für Transaktionen gesperrt“ werde, falls die Frist nicht eingehalten wird. Diese Warnung ist häufig in roter Schrift dargestellt, um zusätzlichen Druck aufzubauen.
Typische Anzeichen für Phishing sind eine fehlende persönliche Anrede, eine unseriöse Absenderadresse, ein Link in der E-Mail, die kurze Fristsetzung sowie Drohungen im Zusammenhang mit Kontosperrungen oder eingeschränkten Funktionen. Reagieren Sie nicht auf diese Nachricht.

30.06.2025: Vermeintliche Systemaktualisierung (Fake E-Mail)
Achtung vor Phishing-Mails mit dem Betreff „Bestellbestätigung“: Angeblich sei wegen einer Systemaktualisierung eine Überprüfung Ihrer Kontoinformationen nötig – innerhalb von 48 Stunden, sonst drohe eine Kontodeaktivierung. Die Nachricht enthält typische Warnzeichen wie eine unpersönliche Anrede, eine unseriöse Absenderadresse, einen fehlerhaften Link, Drohungen und das Fehlen der genauen Bankbezeichnung. Ignorieren Sie solche Mails, klicken Sie keine Links an und verschieben Sie sie in den Spam-Ordner. Bei echtem Klärungsbedarf prüfen Sie Ihr Konto direkt bei der Advanzia Bank über die offiziellen Kanäle.

22.06.2025: Angeblich neue Zwei-Faktor-Authentifizierung (Fake E-Mail)
Unter dem Betreff „Advanzia: Neuer PSD2-Sicherheitsleitfaden“ kursiert derzeit eine Phishingmail, die ihre Empfänger dazu auffordert, ein sofortiges verpflichtendes Update durchzuführen. Es ist die Rede von einer Einführung neuer Funktionen zur Zwei-Faktor-Authentifizierung und einem Serverupdate. Sollten Sie der Aufforderung nicht folgen, würde das Konto gesperrt werden.
Verschieben Sie diese Nachricht unbeantwortet in den SPAM-Ordner. Den Betrugsversuch erkennen Sie unter anderem an der unpersönlichen Anrede, der Androhung von Konsequenzen, dem Link in der E-Mail und der unseriösen Absenderadresse.

30.03.2025: Aktualisierung der Kontodaten mit Androhung von hoher Gebühr (Fake E-Mail)
In einer Fake-Mail fordern Betrüger Kunden der Advanzia-Bank dazu auf, Ihre Kontoinformationen zu aktualisieren. Dies sei nötig, um die Dienste weiter nutzen zu können, erst dann würde das Konto wieder automatisch aktiviert werden. Die Reaktivierung kann angeblich nur per Post erfolgen, falls Sie der Aufforderung innerhalb von zwei Tagen nicht nachkommen. Eine Bearbeitungsgebühr von 59,95€ wird daraufhin, laut Mail, von Ihrem Konto abgebucht werden.
Mit der Drohung der Gebühr sollen Sie zu schnellem und unüberlegten Handeln überredet werden. Geben Sie dem Drang, der Aufforderung nachzukommen, nicht nach und prüfen die Mail auf weitere Anzeichen von Phishing:
- unpersönliche Anrede
- unseröse Absenderadresse
- Link in der Mail
- nach der Großformel fehlt die Bezeichnung der Bank
Wir empfehlen Ihnen, die Phishing-Mail direkt in den Spam-Ordner zu schieben.

20.01.2025: Vermeintliche Datenaktualisierung innerhalb 24 Stunden nötig (Fake E-Mail)
Kunden der Advanzia Bank wurden in einer Phishing-Mail darauf hingewiesen, dass sie Daten aktualisieren sollen. Dies sei sofort nötig und diene zur "Wahrung" der "Sicherheit". Damit das Konto nicht deaktiviert wird, muss der Kunde innerhalb von 24 Stunden tätig werden.
Diese Mail können Sie jedoch umgehend löschen, denn es handelt sich um einen Phishingversuch. Diesen erkennen Sie an der unpersönlichen Anrede, der Verlinkung innerhalb der Mail und der Drohung, das Konto zu deaktivieren, wenn Sie nicht innerhalb dieser kurzen Zeit die Daten aktualisieren.
Wir empfehlen, den Link nicht anzuklicken und die E-Mail unbeantwortet in ihren Spam-Ordner zu schieben.

16.12.2024: Bestätigung der Telefonnummer gefordert (Fake E-Mail)
Advanzia Kunden sollen ihre Telefonnummer „unverzüglich“ bestätigen, um angeblich die „Sicherheit Ihres Zugangs zu gewährleisten“. Bei dieser E-Mail handelt es sich jedoch um einen Betrugsversuch. Mehrere Anzeichen weisen auf eine Phishing Attacke hin: die unpersönliche Anrede, Rechtschreibfehler, eine künstliche Dringlichkeit sowie die Drohung der Kontosperrung. Löschen Sie diese Nachricht umgehend.

25.04.2023: Zahlungen sind angehalten (Fake E-Mail)
Betrüger haben in der vergangenen Woche E-Mails im Namen der Advanzia Bank mit dem Betreff "Die Autopay-Funktion für Ihre Rechnungen wurde vorübergehend deaktiviert" versendet. Die Kunden werden dabei aufgefordert, eine Aktualisierung der Daten über den Button “Nachrichtencenter” durchzuführen. Der Grund für diese Aufforderung liegt angeblich an einer Aktualisierung des Benachrichtigungsservers. Als Phishing-Mail ist diese Nachricht anhand der Absenderadresse und des angehängten Links zu erkennen. Verschieben Sie die Mail direkt in den Spam-Ordner und reagieren Sie nicht auf die Aufforderung.

Erkennen von Phishing-Mails und -SMS
Es gibt einige Hinweise, die auf eine Phishing-Mail oder -SMS hindeuten. Oft sind diese Nachrichten mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern durchsetzt. Der Absender der Mail oder SMS stimmt nicht mit der offiziellen Adresse der Bank überein. Zudem fordern seriöse Banken niemals per Mail oder SMS dazu auf, persönliche Daten preiszugeben oder auf einen Link zu klicken.
Verdächtige Mails und SMS sollten umgehend gemeldet werden. Zudem sollte der Vorfall der Verbraucherzentrale und der eigenen Bank gemeldet werden.
Maßnahmen bei Verlusten durch Phishing
Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Verlust durch Phishing kommen, ist es wichtig, schnell zu handeln. Informieren Sie sofort Ihre Bank und lassen Sie Ihre Karte sperren. Erstatten Sie zudem Anzeige bei der Polizei.
Sie haben als Kunde das Recht, den verlorenen Geldbetrag von Ihrer Bank zurückzufordern. Sollte Ihre Bank die Erstattung verweigern, können Sie einen Anwalt einschalten.
Als erfahrener Rechtsanwalt in diesem Bereich stehe ich Ihnen zur Seite. Gemeinsam setzen wir Ihre Rechte gegenüber der Bank durch und helfen Ihnen, Ihr Geld zurückzubekommen. Kontaktieren Sie mich, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.
Vorsicht ist die beste Prävention
Phishing ist eine ernstzunehmende Bedrohung. Seien Sie stets wachsam und prüfen Sie Mails und SMS sorgfältig, bevor Sie auf Links klicken oder persönliche Informationen preisgeben. Bei Verdacht auf Phishing handeln Sie umgehend und melden Sie den Vorfall den zuständigen Stellen.
RA Corinna D. Ruppel (LL.M.) berät und begleitet Sie im Bankrecht, im Erbrecht und im Kapitalmarktrecht. Rechtsanwältin Ruppel ist Spezialistin im Prüfen, Durchsetzen und Abwehren von Forderungen. Seit 2013 ist Frau Ruppel Inhaberin der Kanzlei CDR Legal und hat bereits über 9.000 Erstberatungen erteilt und mehr als 2.000 Mandanten vertreten.
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