Deutsche Rentenversicherung Phishing Meldungen

Phishing – Diese Fake Mails & Fake SMS erhalten Deutsche-Rentenversicherung-Kunden, aktualisiert am 21.07.2026

Haben Sie eine E-Mail erhalten, die angeblich von der Deutschen Rentenversicherung stammt und Sie auffordert, Ihre Kontodaten über einen Link zu bestätigen oder ein Sicherheitsupdate durchzuführen? Solche Nachrichten stammen nicht von der Deutschen Rentenversicherung. Sie sind Teil einer Phishing-Kampagne, bei der Kriminelle persönliche Daten stehlen wollen. Wir erklären, woran Sie die Fälschungen erkennen und was jetzt zu tun ist.

21.07.2026: Ihr Gerät benötigt ein aktuelles Sicherheitsupdate (Fake E-Mail)

Das Wichtigste im Überblick

  • Betrüger versenden E-Mails, die vorgeben, von der Deutschen Rentenversicherung zu stammen.
  • Die Nachrichten fordern Empfänger auf, sich über einen eingebetteten Link anzumelden und Daten zu bestätigen.
  • Typische Merkmale: unpersönliche Anrede, unseriöser Absender, Betreff und Inhalt passen nicht zusammen.
  • Wer auf den Link geklickt und Daten eingegeben hat, sollte sofort die Bank informieren und Zugänge sperren.
  • Bei unautorisierten Abbuchungen haftet grundsätzlich die Bank; CDR-Legal bietet ein kostenloses Erstgespräch an.

Wie erkennen Sie eine gefälschte E-Mail im Namen der Deutschen Rentenversicherung?

Phishing-Mails ahmen das Erscheinungsbild bekannter Institutionen nach, um Vertrauen zu erzeugen. Bei Nachrichten, die angeblich von der Deutschen Rentenversicherung stammen, gibt es mehrere verlässliche Hinweise auf eine Fälschung: Die Absenderadresse enthält oft kryptische Zeichenfolgen oder Domains, die mit der offiziellen Adresse nichts gemein haben. Die Anrede ist unpersönlich gehalten, weil die Absender Ihren Namen nicht kennen. Und nicht selten stimmen Betreff und Inhalt der E-Mail nicht überein. Die Deutsche Rentenversicherung fordert ihre Versicherten niemals per E-Mail auf, Kontodaten über einen Link zu bestätigen.

Was sollten Sie tun, wenn Sie eine solche Nachricht erhalten haben?

Öffnen Sie keinen Link in der Nachricht und laden Sie keine Anhänge herunter. Antworten Sie nicht auf die E-Mail. Verschieben Sie die Nachricht in den Spam-Ordner oder löschen Sie sie. Wenn Sie unsicher sind, ob eine Mitteilung der Deutschen Rentenversicherung echt ist, wenden Sie sich direkt über die offizielle Website oder die Servicetelefonnummer an die Behörde. Wichtig: Wenn Sie auf einen Link geklickt haben, ohne Daten einzugeben, ist noch kein unmittelbarer Schaden entstanden, aber erhöhte Vorsicht ist geboten.

Was tun, wenn Sie bereits Daten eingegeben oder einen Schaden erlitten haben?

Wenn Sie auf der verlinkten Seite Zugangsdaten, Bankverbindungen oder persönliche Informationen eingegeben haben, handeln Sie sofort: Ändern Sie alle betroffenen Passwörter. Informieren Sie Ihre Bank und sperren Sie betroffene Konten oder Karten. Den Sperr-Notruf erreichen Sie unter der Rufnummer 116 116. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Dokumentieren Sie die Nachricht als Beweismittel. Wenn infolge des Phishings Geld von Ihrem Konto abgebucht wurde, ohne dass Sie eine solche Zahlung autorisiert haben, kann Ihre Bank nach § 675u BGB zur Rückerstattung verpflichtet sein.

CDR-Legal ist auf Bankrecht spezialisiert und vertritt Betroffene von Online-Banking-Betrug gegenüber ihrer Bank. Wenn Ihr Geldinstitut eine Rückerstattung verweigert oder behauptet, Sie hätten grob fahrlässig gehandelt, prüfen wir, ob diese Einschätzung rechtlich haltbar ist. Sie können ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren, um Ihre Situation zu schildern und erste Orientierung zu erhalten.

Häufige Fragen

Schickt die Deutsche Rentenversicherung E-Mails mit Links zur Datenprüfung?

Nein. Die Deutsche Rentenversicherung fordert Versicherte nicht per E-Mail auf, Kontodaten oder persönliche Informationen über einen eingebetteten Link zu bestätigen. Solche Nachrichten sind Fälschungen.

Ich habe den Link angeklickt, aber keine Daten eingegeben. Was jetzt?

Das reine Anklicken eines Links ist in den meisten Fällen unkritisch, sofern keine Daten eingegeben wurden. Beobachten Sie Ihre Kontoauszüge aufmerksam und ändern Sie sicherheitshalber Passwörter, falls Sie auf einer Seite gelandet sind, die der echten Deutschen Rentenversicherung ähnlich sah.

Ich habe meine Bankdaten eingegeben. Muss ich das sofort der Bank melden?

Ja, unverzüglich. Je früher Sie Ihre Bank informieren, desto besser können verdächtige Transaktionen gestoppt werden. Sperren Sie betroffene Karten und Zugänge über den Sperr-Notruf 116 116.

Haftet die Bank, wenn nach einem Phishing-Angriff Geld abgebucht wird?

Grundsätzlich ja. Nach § 675u BGB ist die Bank bei nicht autorisierten Zahlungsvorgängen zur Erstattung verpflichtet. Eine Ausnahme gilt, wenn die Bank nachweisen kann, dass der Kontoinhaber grob fahrlässig gehandelt hat. Diese Beweislast liegt bei der Bank, nicht bei Ihnen.

Sollte ich Anzeige erstatten, auch wenn kein Geld abgebucht wurde?

Eine Anzeige ist sinnvoll, selbst wenn kein finanzieller Schaden entstanden ist. Sie dokumentiert den Vorfall und kann helfen, die Täter zu verfolgen. Zudem stärkt sie Ihre Position gegenüber der Bank, falls später doch noch Buchungen auftauchen.

Wie lange habe ich Zeit, Ansprüche gegenüber meiner Bank geltend zu machen?

Nicht autorisierte Zahlungsvorgänge sollten der Bank unverzüglich, spätestens innerhalb von 13 Monaten nach Abbuchung, gemeldet werden. Warten Sie nicht ab: Je schneller Sie handeln, desto größer ist die Chance auf eine vollständige Rückerstattung.

RA Corinna D. Ruppel (LL.M.) berät und begleitet Sie im Bankrecht, im Erbrecht und im Kapitalmarktrecht. Rechtsanwältin Ruppel ist Spezialistin im Prüfen, Durchsetzen und Abwehren von Forderungen. Seit 2013 ist Frau Ruppel Inhaberin der Kanzlei CDR Legal und hat bereits über 9.000 Erstberatungen erteilt und mehr als 2.000 Mandanten vertreten.

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