Disney+ Phishing Meldungen

Phishing – Diese Fake Mails & Fake SMS erhalten DisneyPlus-Kunden, aktualisiert am 20.10.2025

Phishing-Mails und -SMS sind aktuell in großem Umlauf und stellen eine ernsthafte Bedrohung für Verbraucher dar. Betrüger versuchen, durch gefälschte Nachrichten, die sich als seriöse Unternehmen ausgeben, an Ihre Daten zu gelangen. Ein prominentes Beispiel ist Disney+, ein beliebter Streamingdienst, der kürzlich zum Ziel solcher Betrugsmaschen wurde.

Die Betrüger senden Mails oder SMS, die scheinbar von Disney+ stammen und behaupten, es gäbe ein Problem mit dem Abonnement des Empfängers. Oftmals wird ein Zahlungsproblem vorgetäuscht oder eine drohende Sperrung des Kontos wegen ausstehender Schließungsgebühren angedroht. Sowohl die Verbraucherzentrale als auch das Landeskriminalamt (LKA) warnen vor diesen gefälschten Nachrichten.

20.10.2025: Angebliches Zahlungsproblem (Fake E-Mail)

13.10.2025: Aufforderung zur Aktualisierung der Zahlungsdaten (Fake E-Mail)

09.06.2025: Aktualisierung Ihres Abos notwendig (Fake E-Mail)

05.05.2025: Probleme mit Zahlungsmethode (Fake E-Mail)

17.03.2025: Probleme mit der monatlichen Zahlung (Fake E-Mail)

10.03.2025: Angebliche Aktualisierung der Zahlungsinformationen (Fake E-Mail)

03.03.2025: Angebliche Aktualisierung der Zahlungsdaten (Fake E-Mail)

20.01.2025: Angebliche Stornierung des Kundeskontos (Fake E-Mail)

25.11.2024: Vermeintliche Kontoaktualisierung (Fake E-Mail)

04.11.2024: Aktualisierung der Zahlungsinformationen (Fake E-Mail)

28.10.2024: Vorübergehende Aussetzung des Kontos (Fake E-Mail)

29.09.2024: Zahlungsinformationen aktualisieren (Fake E-Mail)

12.08.2024: Handlung erforderlich um Konto zu verifizieren (Fake E-Mail)

08.07.2024: Zahlungsdaten müssen aktualisiert werden (Fake E-Mail)

09.06.2024: Abgelaufenes Disney+ Konto kann kostenlos verlängert werden (Fake E-Mail)

01.01.2024: Ausgelaufene Mitgliedschaft kann kostenlos verlängert werden (Fake E-Mail)

03.10.2023: Zahlungsinformationen aktualisieren wegen technischem Zwischenfall (Fake E-Mail)

28.08.2023: Angebliches Abrechnungsproblem führt zu Konto-Sperrung (Fake E-Mail)

15.05.2023: Abonnement endet wegen fehlenden Zahlungsinformationen (Fake E-Mail)

17.04.2023: Problem Zahlungsmethode - Abo nicht verlängert (Fake E-Mail)

14.03.2023: Zahlung verweigert: Aufforderung zur Datenaktualisierung (Fake E-Mail)

22.02.2023: Fehlgeschlagene Zahlung und abgelaufenes Abonnement (Fake E-Mail)

Tipps zum Erkennen von Phishing-Nachrichten

Überprüfen Sie den Absender: Die Absenderadresse kann ein Hinweis auf eine Phishing-Mail oder -SMS sein. Betrüger verwenden oft Adressen, die den echten sehr ähnlich sehen, aber kleine Unterschiede aufweisen.

  • Achten Sie auf die Anrede: Viele Phishing-Nachrichten verwenden eine allgemeine Anrede wie "Sehr geehrter Kunde" statt Ihren Namen.
  • Seien Sie vorsichtig mit Links: Klicken Sie nicht auf Links in verdächtigen Mails oder SMS. Diese könnten Sie auf gefälschte Websites führen, die Ihre Daten stehlen wollen.
  • Prüfen Sie die Zahlungsinformationen: Betrüger fordern oft zur Eingabe von Zahlungsdaten auf. Seriöse Anbieter wie Disney+ würden dies niemals in einer Mail oder SMS tun.
  • Achten Sie auf Dringlichkeit: Phishing-Nachrichten erzeugen oft einen falschen Sinn von Dringlichkeit, etwa durch die Androhung von Kontosperrungen.

Wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten, melden Sie diese bei der Verbraucherzentrale und dem LKA. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und geben Sie keine Daten preis.

Was tun, wenn Sie betrogen wurden?

Falls Sie bereits auf eine Phishing-Mail oder -SMS reingefallen sind und einen finanziellen Verlust erlitten haben, gibt es dennoch Möglichkeiten, gegen die Betrüger vorzugehen.

Erstens sollten Sie unverzüglich Ihre Bank kontaktieren und den Vorfall melden. Möglicherweise kann die Transaktion noch gestoppt oder rückgängig gemacht werden.

Zweitens sollten Sie Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Nutzen Sie dazu die Onlinewache Ihres Bundeslandes oder gehen Sie persönlich zu einer Polizeidienststelle.

Drittens können Sie versuchen, den verlorenen Geldbetrag durch das Geltendmachen von Schadensersatz gegenüber Ihrer Bank zurückzuholen. Als erfahrener Rechtsanwalt stehe ich Ihnen dabei zur Seite. Gemeinsam können wir prüfen, ob Ihre Bank ihrer Pflicht zur Prävention von Phishing-Angriffen nachgekommen ist und ob Ihnen ein Anspruch auf Schadensersatz zusteht.

Phishing-Angriffe sind eine ernsthafte Bedrohung, aber mit Wachsamkeit und den richtigen Maßnahmen können Sie sich schützen und im Fall des Falles rechtliche Schritte einleiten. Bleiben Sie sicher und lassen Sie sich nicht von Betrügern täuschen.

RA Corinna D. Ruppel (LL.M.) berät und begleitet Sie im Bankrecht, im Erbrecht und im Kapitalmarktrecht. Rechtsanwältin Ruppel ist Spezialistin im Prüfen, Durchsetzen und Abwehren von Forderungen. Seit 2013 ist Frau Ruppel Inhaberin der Kanzlei CDR Legal und hat bereits über 9.000 Erstberatungen erteilt und mehr als 2.000 Mandanten vertreten.

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