Klarna

Phishing 2023 – Diese Fake Mails & Fake SMS erhalten Klarna-Kunden

Phishing-Attacken sind eine zunehmende Bedrohung in der digitalen Welt. Aktuell sind gefälschte Mails und SMS im Namen des Zahlungsdienstleisters Klarna im Umlauf. Die Betrüger versuchen, an sensible Daten zu gelangen oder Sie zur Zahlung zu bewegen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie solche Phishing-Nachrichten erkennen und was Sie tun können, wenn Sie betroffen sind.

03.04.2023: Verdächtige Zahlung löst Kontosperrung aus (Fake E-Mail)

Am Wochenende gelang eine neue Zielgruppe ins Visier von Betrügern. Es wurden Phishing-Mails im Namen des Zahlungsanbieters Klarna versendet. In der E-Mail wird behauptet, dass die letzte Zahlung nicht verarbeitet werden konnte und dass die Daten der Kunden überprüft werden müssten. Es wird auch auf die PSD2-Gesetze hingewiesen sowie eine Kontosperrung, bis die Überprüfung abgeschlossen sei. Durch die Absenderadresse ist diese Mail als Betrug zu erkennen. Reagieren Sie nicht auf dieses Schreiben und legen Sie die Mail direkt in den Spam-Ordner. Im Zweifel wenden Sie sich direkt an Klarna.


Achtung Fake: Diese E-Mail ist Betrug
Klarna verdächtige Zahlung
© Verbraucherzentrale

Erkennen von Phishing-Mails und -SMS

Phishing-Mails und -SMS sehen oft täuschend echt aus. Sie imitieren das Design und die Sprache seriöser Unternehmen, in diesem Fall Klarna. Doch es gibt einige Hinweise, die auf eine Betrugsmasche hindeuten:

  • Absender und Internetadresse: Überprüfen Sie die Absenderadresse und die Internetadresse, auf die Sie weitergeleitet werden. Oft sind hier kleine Abweichungen oder Rechtschreibfehler zu finden.
  • Anhang und Links: Öffnen Sie niemals Anhänge oder Links in verdächtigen Mails oder SMS. Sie könnten Schadsoftware enthalten.
  • Grammatik- und Rechtschreibfehler: Viele Phishing-Mails enthalten Grammatik- und Rechtschreibfehler.
  • Aufforderung zur Zahlung oder Datenübermittlung: Seien Sie vorsichtig, wenn Sie zur Zahlung, zur Eingabe Ihrer Bankdaten oder zur Übermittlung anderer sensibler Daten aufgefordert werden.

Was tun, wenn Sie betroffen sind?

Sollten Sie auf eine Phishing-Mail oder -SMS reagiert und Geld verloren haben, gibt es Möglichkeiten, dieses zurückzuholen.

  • Melden Sie den Vorfall: Informieren Sie Klarna, die Polizei und Ihre Bank über den Betrug. Bewahren Sie alle relevanten Unterlagen und Korrespondenzen auf.
  • Kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt: Ein erfahrener Anwalt kann Ihnen helfen, Schadensersatz von Ihrer Bank zu fordern. Nach geltendem Recht ist die Bank verpflichtet, nicht autorisierte Zahlungen zu erstatten.
  • Ändern Sie Ihre Zugangsdaten: Falls Sie persönliche Daten oder Zugangsdaten preisgegeben haben, ändern Sie diese sofort.

Vorsicht ist die beste Prävention gegen Phishing. Überprüfen Sie Mails und SMS sorgfältig und melden Sie verdächtige Nachrichten. Bei Unsicherheiten kontaktieren Sie das betroffene Unternehmen direkt. Bleiben Sie sicher im Internet und schützen Sie Ihre Daten.

RA Corinna D. Ruppel (LL.M.) - cdr-legal.de

RA Corinna D. Ruppel (LL.M.)

4,9 (388)

RA Corinna D. Ruppel (LL.M.) berät und begleitet Sie im Bankrecht, im Erbrecht, im Kapitalmarktrecht und im Insolvenzrecht. Rechtsanwältin Ruppel ist Spezialistin im Prüfen, Durchsetzen und Abwehren von Forderungen. Seit 2013 ist Frau Ruppel Inhaberin der Kanzlei CDR Legal und hat bereits über 9.000 Erstberatungen erteilt und mehr als 2.000 Mandanten vertreten.

Consent Management Platform von Real Cookie Banner