Postbank Phishing Meldungen

Phishing – Diese Fake Mails & Fake SMS erhalten Postbank-Kunden, aktualisiert am 24.08.2026

In der digitalen Welt sind Phishing-Mails und SMS leider keine Seltenheit mehr. Aktuell sind insbesondere Kunden der Postbank von dieser Betrugsmasche betroffen. Cyberkriminelle versenden gefälschte Mails und SMS, um an die Kontodaten der Kunden zu gelangen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie solche Fake-Nachrichten erkennen und was Sie tun können, wenn Sie bereits Opfer eines solchen Betrugs geworden sind.

24.08.2026: Drohung mit BestSign-Sperrung (Fake E-Mail)

11.08.2025: Kontowiederherstellung sei angeblich nötig (Fake E-Mail)

04.08.2025: Aufforderung zur Sicherheitsüberprüfung (Fake E-Mail)

14.07.2025: Vervollständigung der Kontoinformationen (Fake E-Mail)

26.05.2025: Notwendige Authentifizierung mit hoher Bearbeitungsgebühr (Fake E-Mail)

19.05.2025: Verifizierung wegen ungewöhnlicher Kontoaktivitäten (Fake E-Mail)

05.05.2025: Angebliche Bestätigung der 2FA Authentifizierung unter Androhung von Kontosperrung (Fake E-Mail)

14.04.2025: Hohe Bearbeitungsgebühr bei Nicht-Aktualisierung (Fake E-Mail)

30.03.2025: Erforderliche zweistufige Authentifizierung (Fake E-Mail)

10.03.2025: Vermeintliche Bestätigung der 2FA-Daten (Fake E-Mail)

03.02.2025: Vertragsaktualisierung zum Jahresbeginn (Fake E-Mail)

23.12.2024: Aufforderung zur Bestätigung der 2FA-Daten (Fake E-Mail)

16.12.2024: Vermeintliche Neuaktivierung erforderlich (Fake E-Mail)

09.12.2024: Vermeintliche Deaktivierung des Online-Banking-Profils (Fake E-Mail)

25.11.2024: Angebliches neues Sicherheitsupdate (Fake E-Mail)

12.11.2024: Kontosperrung aus Sicherheitsgründen (Fake E-Mail)

04.11.2024: Fehlende 2FA-Authentifizierung, Kontosperre & hohe Bearbeitungsgebühr (Fake E-Mail)

29.09.2024: Online Banking benötigt 2FA Bestätigung (Fake E-Mail)

09.09.2024: Online Banking BestSign läuft ab (Fake E-Mail)

06.08.2024: Konto gesperrt weil 2FA Daten nicht bestätigt (Fake E-Mail)

01.05.2024: Zur Sicherheit wurde Konto deaktiviert (Fake E-Mail)

19.02.2024: Konto zur Sicherheit aktualisieren (Fake E-Mail)

05.02.2024: Zahlungsabwicklung erfordert Änderungen sonst drohen Einschränkungen (Fake E-Mail)

28.01.2024: Bestätigung der Angaben als Massnahme gegen Geldwäsche (Fake E-Mail)

08.01.2024: Account aktualisieren mit notwendigem Update (Fake E-Mail)

03.12.2023: Konto Funktion wurde eingeschränkt (Fake E-Mail)

07.08.2023: Konto aus Sicherheitsgründen gesperrt (Fake E-Mail)

25.07.2023: Kontoaktualisierung wird gefordert (Fake E-Mail)

09.07.2023: Konto wurde nach Einkauf zweimal belastet (Fake E-Mail)

20.06.2023: Kreditkarte wurde zweimal belastet (Fake E-Mail)

12.06.2023: BestSign Sicherheitsanwendung läuft ab (Fake E-Mail)

21.05.2023: Warnung vor dauerhafter Konto Sperrung (Fake E-Mail)

15.05.2023: Upgrade BestSign App (Fake E-Mail)

02.05.2023: Sicherheitswarnung und Aufruf zur Aktivierung der BestSign App (Fake SMS)

02.05.2023: Aktivierung Websicherheitssystem BestSign (Fake E-Mail)

10.04.2023: Kontobestätigung per QR Code wegen ungewöhnlichen Aktivitäten (Fake E-Mail)

03.04.2023: Fehlende Bestätigung, Nutzerkonto temporär gesperrt (Fake E-Mail)

20.03.2023: Erhöhte Sicherheit durch Abgleich der Mobilfunknummer (Fake E-Mail)

06.03.2023: Kontoprüfung notwendig wegen Sicherheitswarnung (Fake E-Mail)

27.02.2023: Nutzerkonto vorübergehend gesperrt (Fake E-Mail)

Aktuelle Phishing-Fälle bei der Postbank

Derzeit sind vermehrt Phishing-Mails und SMS im Umlauf, die sich als Kommunikation der Postbank ausgeben. Die Betrüger versuchen, die Kunden dazu zu bringen, ihre Kontodaten preiszugeben oder einen Bestätigungscode einzugeben. Sie nutzen dabei die BestSign-App der Postbank als Vorwand für die Anfrage. Die Nachrichten wirken oft täuschend echt, da die Betrüger die Anrede und Absenderadresse der echten Postbank-Mails kopieren. Doch es gibt Hinweise, an denen Sie die gefälschten Nachrichten erkennen können.

Erkennen von Phishing-Mails und SMS

Ein erster Hinweis auf eine Phishing-Mail oder SMS ist oft die Absenderadresse. Auch wenn diese auf den ersten Blick der echten Adresse der Postbank ähnelt, gibt es meist kleine Abweichungen. Prüfen Sie daher die Absenderadresse genau.

Auch die Anrede kann ein Indiz sein. Die Postbank spricht ihre Kunden in der Regel mit Vor- und Nachnamen an. Wenn Sie also eine Mail oder SMS mit einer allgemeinen Anrede wie "Sehr geehrter Kunde" erhalten, sollten Sie stutzig werden.

Weitere Hinweise können Grammatik- und Rechtschreibfehler sein. Professionelle Unternehmen wie die Postbank lassen ihre Kommunikation in der Regel von Muttersprachlern oder professionellen Übersetzern erstellen. Auffällige Fehler sind daher oft ein Zeichen für Betrug.

Schließlich sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie aufgefordert werden, auf einen Link zu klicken oder persönliche Daten einzugeben. Die Postbank wird Sie niemals per Mail oder SMS dazu auffordern, Ihr Passwort oder Ihren Bestätigungscode preiszugeben.

Was tun, wenn Sie Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sind?

Falls Sie bereits auf eine Phishing-Mail oder SMS reagiert und Ihre Daten preisgegeben haben, sollten Sie sofort handeln. Informieren Sie zunächst die Postbank und lassen Sie Ihr Konto sperren, um weitere Transaktionen zu verhindern. Melden Sie den Vorfall auch bei der Polizei und der Verbraucherzentrale.

Als nächstes sollten Sie prüfen, ob Sie einen Schadensersatzanspruch gegenüber Ihrer Bank haben. In vielen Fällen sind die Banken verpflichtet, ihren Kunden den Schaden zu ersetzen, der durch Phishing-Angriffe entstanden ist. Hierbei kann Ihnen ein Rechtsanwalt helfen.

RA Corinna D. Ruppel (LL.M.) berät und begleitet Sie im Bankrecht, im Erbrecht und im Kapitalmarktrecht. Rechtsanwältin Ruppel ist Spezialistin im Prüfen, Durchsetzen und Abwehren von Forderungen. Seit 2013 ist Frau Ruppel Inhaberin der Kanzlei CDR Legal und hat bereits über 9.000 Erstberatungen erteilt und mehr als 2.000 Mandanten vertreten.

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