AOK Phishing Meldungen
Phishing – Diese Fake Mails & Fake SMS erhalten AOK-Kunden, aktualisiert am 25.09.2026
25.09.2026: Angebliche Beitragsrückerstattung als Lockmittel (Fake E-Mail)
Derzeit kursieren gefälschte E-Mails im Namen der AOK mit dem Betreff „Ihre Rückerstattung über 478,90 € wartet auf Bestätigung“. Darin wird behauptet, eine Prüfung eingereichter Belege und Beiträge aus Vorjahren habe eine Rückerstattung von 478,90 Euro ergeben. Um die Zahlung zu erhalten, sollen Empfänger über einen Link in der E-Mail aktiv werden – angeblich nur bis zum 7. Oktober 2026. Zur Glaubwürdigkeit enthalten die Nachrichten erfundene Referenz- und Bearbeitungsnummern.
Das Ziel der Absender ist es, mit einer verlockenden Geldsumme und einer künstlichen Frist Druck aufzubauen und zum unbedachten Klick auf einen manipulierten Link zu verleiten – über den Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen abgegriffen werden sollen. Erkennbar ist die Masche unter anderem an einer unpersönlichen Anrede, einer Absenderadresse, die nichts mit der echten AOK zu tun hat, sowie an der Aufforderung, eine Zahlung eigenständig über einen Link „freizugeben“. Die echte AOK fordert ihre Versicherten niemals auf diesem Weg zur Dateneingabe auf. Verschieben Sie die Nachricht unbeantwortet in den Spam-Ordner.

20.04.2025: Vermeintliche Rückerstattung (Fake E-Mail)
Nicht nur Bankkunden, sondern auch Kunden der AOK-Versicherung erhalten Phishing-Mails. In der aktuellen Fake-Mail mit dem Betreff "Ihre Rückerstattung wurde bearbeitet - Bitte beachten Sie die Zahlungsinformationen" geht es darum, dass die Betrüger eine angebliche Rücküberweisung in Höhe von 487 Euro vortäuschen. Das Geld soll, sobald die hinterlegten Zahlungsinformationen von Ihnen überprüft und bestätigt wurden, automatisch auf die hinterlegte Kreditkarte überwiesen werden.
Auffällig ist bei dieser Fake-Mail, dass vor allem die Überprüfung der Zahlungsinformationen im eigenen Konto zweimal in der Mail zu finden ist. Auch wenn eine Referenznummer angegeben ist, die die Fake-Mail individueller wirken lassen soll, so gibt es weitere Anzeichen für Phishing: die unpersönliche Anrede, die unseriöse Absendeadresse sowie der Link in der Mail lassen darauf schließen, dass es sich hierbei um den Versuch von Betrügern handelt, an Ihre Daten zu kommen.
Wir empfehlen Ihnen, die Fake-Mail zu ignorieren, nicht auf den Link zu klicken und die Nachricht unbeantwortet in den Spam-Ordner zu schieben.

17.02.2025: Angebliche Rückerstattung (Fake E-Mail)
Derzeit kursieren Fake-Mails der AOK: Kunden erhalten eine ausstehende Rückerstattung in Höhe von 473,42€. Dafür sollen Sie auf den Link in der Phishing-Mail klicken, um die Erstattung zu beantragen. Warum Sie den Betrag erhalten, wird allerdings nicht erläutert. Gleichen Sie am besten die Registrationsnummer innerhalb der E-Mail ab, um zu überprüfen, ob die E-Mail echt ist.
Darüber hinaus enthält die Fake-Mail eine unpersönliche Anrede, eine unseriöse Absendeadresse und eine eine Fristsetzung - dies sind Anzeichen für Phishing.
Wir empfehlen, die E-Mail in den Spam-Ordner zu verschieben. Falls Sie tatsächlich auf eine Rückerstattung hoffen, überprüfen Sie die Informationen auf den offiziellen Seiten der AOK.

RA Corinna D. Ruppel (LL.M.) berät und begleitet Sie im Bankrecht, im Erbrecht und im Kapitalmarktrecht. Rechtsanwältin Ruppel ist Spezialistin im Prüfen, Durchsetzen und Abwehren von Forderungen. Seit 2013 ist Frau Ruppel Inhaberin der Kanzlei CDR Legal und hat bereits über 9.000 Erstberatungen erteilt und mehr als 2.000 Mandanten vertreten.
