Corinna Ruppel Rechtsanwältin
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CPI Immobilien Insolvenz

Februar 2023: CPI Anleger fürchten um ihr Geld

Über das Vermögen der CPI Immobilien GmbH hat das Handelsgericht Wien am 23. Juli 2022 das Insolvenzverfahren eröffnet. Unter dem Aktenzeichen AZ 6 S 109/22d wurde Magister Norbert Abel zum Verwalter bestellt. CPI Immobilien ist sowohl in Österreich als auch in Deutschland tätig. Anleger konnten noch bei weiteren, zahlreichen Gesellschaften der Gruppe verschiedene Finanzinstrumente nutzen, unter anderem Anleihen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Über das Vermögen der CPI Immobilien GmbH wurde am 23. August 2022 das Insolvenzverfahren eröffnet
  • Der Grund für die Insolvenz war augenscheinlich eine Misswirtschaft und stehen sogar strafrechtliche Vergehen im Raum
  • Die CPI Gruppe besteht aus über 150 Gesellschaften
  • Insgesamt wurden zehn Anleihen mit einem offenen Volumen von mehr als 40 Millionen Euro ausgegeben

Warum musste die CPI Immobilien Insolvenz anmelden?

Ein definitiver Grund für die Insolvenz scheint momentan noch nicht festzustehen. Entsprechende Experten gehen allerdings davon aus, dass es sich zum einen um eine Misswirtschaft gehandelt habe. Zum anderen stehen sogar strafrechtliche Vergehen im Raum. Auf jeden Fall sah sich der nach dem Tod des Eigentümers bestellte Geschäftsführer dazu gezwungen, das Insolvenzverfahren für die CPI Immobilien GmbH zu beantragen.

Wen betrifft die Insolvenz der CPI?

Von der Insolvenz der CPI Immobilien betroffen sind zahlreiche Anleger, die über die vielfältigen Gesellschaften der CPI Finanzinstrumente genutzt haben. Dabei ging es insbesondere um die folgenden Finanzprodukte: 

  • Genussrechte
  • Anleihen
  • Sonstige Beteiligungen

Somit sind sämtliche Anhänger von der Insolvenz betroffen, die ihr Kapital nicht vollständig zurückerhalten haben.

Wie kamen Anleger zum CPI Investment?

Die Finanzprodukte von CPI werden in erster Linie von Anlegern aus Österreich in Anspruch genommen. Darüber hinaus fand ein Verkauf ebenfalls in Deutschland statt. In der Summe sind es schätzungsweise etwa 250 Millionen Euro, die auf diese Weise eingesammelt werden können. Üblicherweise haben die Anleger Anteile an einer Projektgesellschaft erworben, die eine die Entwicklungsgesellschaft für ein bestimmtes Haus darstellte.

Was droht Anlegern im Insolvenzverfahren?

Wie bei sehr vielen Insolvenzverfahren, so fürchten Anleger auf bei CPI Immobilien zumindest um eines Teil ihres investierten Kapitals. Aber auch der Komplettausfall des in Anleihen oder Genussscheine investierten Geldes steht zu befürchten.

Bereits in der Vergangenheit hat CPI Immobilien die Rückzahlung des von Anlegern investierten Geldes aus objektiv nicht nachvollziehbaren Gründen eingestellt. Somit steht zu befürchten, dass auch im Rahmen der Insolvenz keine größere Zahlung mehr an die betroffenen Investoren stattfindet.

Was sollten Anleger der CPI jetzt tun?

Nachdem das Insolvenzverfahren über das Vermögen der CPI Immobilien GmbH eröffnet wurde, sollten Anleger ihre Forderungen unbedingt anmelden. Da ein Totalverlust des investierten Kapitals im Raum steht, ist zudem die Beratung durch einen Rechtsanwalt sinnvoll.

Die Kanzlei CDR-Legal hat sich auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert. Auf Wunsch vertritt die Anwaltskanzlei Sie mit Ihren Ansprüchen gegenüber der CPI Immobilien. Auf diese Weise erhalten Sie vielleicht zumindest einen größeren Teil des investierten Geldes zurück. Im ersten Schritt profitieren Sie von einer kostenfreien Erstberatung per Telefon, innerhalb derer Sie bereits einige Fragen ansprechen können.

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Die Autorin

Corinna Ruppel – Rechtsanwältin für Bankrecht und Kapitalmarktrecht in Rosenheim (Oberbayern)

Corinna Ruppel nutzt ihre Fachexpertise aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Kreditspezialistin und Syndikusanwältin, um Privatpersonen und Unternehmen in allen Fragen rund um Bank- und Kapitalmarktrecht, Insolvenzrecht und Erbrecht zu beraten und zu vertreten. Dabei legt sie besonderen Wert auf Transparenz und eine vertrauensvolle Basis dem Mandanten gegenüber.

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