CSA Beteiligungsfonds 5 AG & Co. KG – Rückzahlung von Ausschüttungen

Insolvenzverwalter fordert Anleger zur Rückzahlung  gewinnunabhängiger Ausschüttungen auf

Die CSA Beteiligungsfonds AG & Co. KG hatte in den Jahren 2003 bis 2007 verschiedene Beteiligungsmodelle für Anleger angeboten. Danach sollte das investierte Vermögen  in Immobilien, Finanzinstrumente oder Unternehmensbeteiligungen fließen und Renditen deutlich über dem Durchschnitt erwirtschaften. Bis zu 17% hatte das Unternehmen seinen Anlegern versprochen. Das äußerst riskante Geschäft ging am Ende allerdings nicht auf. 2015 musste die Gesellschaft nach mehrfach wechselnden Geschäftsführern ein Insolvenzverfahren einleiten. Nun aber fordert der  Insolvenzverwalter, Dr. Markus Schädler aus Würzburg, die Anleger dazu auf, angeblich gewinnunabhängigen Ausschüttungen zurückzuzahlen.

Anlage bei der CSA Beteiligungsfonds AG & Co. KG

Das Unternehmen warb mit „überdurchschnittlichen Gewinnchancen […], die Ihnen nichtgesellschaftsrechtlich strukturierte Geldanlagen in diesem Umfang selten bieten.“ Das Risiko der spekulativen Kapitalanlage blieb jedoch unerwähnt. Interessierte konnten sich entweder mit einer Einmalzahlung oder einer Ratenzahlung schon mit geringen Summen am Unternehmen beteiligen. Die Verträge verpflichteten die Anleger zu einer Bindung von mindestens zehn Jahren. Ein vorzeitiger Austritt war nicht möglich.

Darüber hinaus mussten die Investoren der Geschäftsführung komplett vertrauen. Die Projekte, in die das Geld investiert werden sollte, stellte das Unternehmen nicht vor. Die Geschäftsführer konnten frei über die Summen verfügen. Sie gaben lediglich den Prozentsatz der Beteiligung an anderen Unternehmen oder Projekten an. Bei dieser Art von Kapitalanlage handelte es sich somit um eine sogenannte Investition in einen Blind Pool. Vereinbarungsgemäß schüttete die Gesellschaft am Anfang „Gewinne“ an die Gesellschafter aus.

Finanzielle Entwicklung der CSA Beteiligungsfonds AG & Co. KG

Die CSA Beteiligungsfonds AG & Co. KG stellte die Zahlungen an die Anleger im Februar 2013 ein. Somit wurden ihnen letztendlich die vertraglich vereinbarte Rückzahlung der Einlagen verwehrt. Der Fond behielt das Geld für sich, die versprochenen Gewinne konnte er nicht auszahlen. Die Verflechtung der verschiedenen Gesellschaften und der wiederholte Wechsel der Geschäftsführung beunruhigte bereits damals die Anleger der CSA Beteiligungsfonds AG & Co. KG. Zwei Jahre später stellte das Unternehmen dann Insolvenzantrag, nachdem fast das ganze Vermögen verloren ging. Um die Insolvenzmasse zu erhöhen, wendet sich der Insolvenzverwalter nun aucz an die Anleger.

Rückzahlung von Ausschüttungen abwehren

Haben auch Sie ein Schreiben des Insolvenzverwalters der CSA Beteiligungsfonds AG & Co. KG bekommen? Dann sollten Sie sich anwaltliche Unterstützung besorgen. Denn die Rückzahlung der gewinnunabhängigen Ausschüttungen kann nur in engen Grenzen gefordert werden.  Wir von CDR Legal begleiten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Durchsetzung Ihrer Rechte!

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Über die Kanzlei

Corinna Ruppel – Anwältin für Bankrecht und Kapitalmarktrecht in Rosenheim

Corinna Ruppel
Rechtsanwältin

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